Tempo 30 muss gestoppt werden

Tempo 30 muss gestoppt werden

Tempo 30 muss gestoppt werden

Die Mehrheit der Gemeinde-Politiker setzt, mindestens was die Verkehrspolitik betrifft, das eigene Denken ausser Kraft. Wenn einige wenige Quartierbewohner lauthals Tempo 30 fordern und dazu noch ein „Verkehrsplaner“ den Gemeinderäten Tempo 30 mit blumigen Worten schmackhaft macht, geben sie willfährig nach. Eine andere Haltung würde ja Rückgrat erfordern.

Tempo 30 führt zu einem messbar höheren Treibstoffverbrauch. Dies habe ich schon vor Jahren aufgrund einer Wette mit einem grünen Nationalrat in der Praxis bewiesen. Die angebliche Erhöhung der Sicherheit ist ein Schein-Argument, müssen doch in Tempo-30-Zonen die Fussgängerstreifen entfernt werden. Fussgänger haben kein Vortrittsrecht mehr. Bleibt als einziger „Vorteil“ noch die Lärmreduktion, welche zu relativieren ist: Bei Tempo 30 wird in einem kleineren Gang gefahren, was die Motordrehzahl, also die Geräusch-Emissionen erhöhen kann.

Das Schweizer Stimmvolk hat am 4. März 2001 Tempo-30 innerorts mit 79,7 % Nein-Stimmen überdeutlich abgelehnt. In krasser Missachtung dieses Volksentscheides grassiert weiterhin eine Tempo-30-Manie. Bemerkenswert ist, dass in praktisch allen Gemeinden, wo das Volk zu Tempo 30 Stellung nehmen kann, diese Massnahme abgelehnt wird. Der Volksentscheid von 2001 wird also immer wieder bestätigt. Aus dieser Tatsache müssten Politiker eigentlich etwas lernen.

Jürg Scherrer
Ehrenpräsident der auto-partei.ch (aps)

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