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Egerkingen, 15. Oktober 2010

Die „Classe politique“ bejubelt das Milliarden-Loch

Widerwärtig, wie die „Classe politique“ das Milliarden-Loch „Basistunnel Gotthard“ bejubelt. Allen voran M. Leuenberger, der in seiner Massentransportmittel-Euphorie das unselige Erbe von Adolf Ogi nur zu gerne übernahm.

Widerwärtig ist der Jubel deshalb, weil das Volk betreffend NEAT von Anfang an angelogen wurde. Zum ersten wurden die Kosten absichtlich zu tief angesetzt. Hätte man dem Stimmbürger von Anfang an die Wahrheit gesagt, wäre dieses irrsinnige Projekt nie zur Ausführung gelangt.

Im Weiteren wird immer noch behauptet, mit dem Milliarden-Loch NEAT könne der Strassentransport auf die Schiene verlagert werden. Das ist schon darum nicht möglich, weil durch den Gotthard-Basistunnel nicht nur Güter- sondern auch Personen-Züge fahren werden. Deren Geschwindigkeits-Differenzen sind so gross, dass die behaupteten Kapazitäten niemals erreicht werden. Zudem verfügen die Zufahrtslinien bei Weitem nicht über die nötigen Kapazitäten.

Der Gotthard-Basistunnel wird künftig jährliche Kosten in mehrstelliger Milliardenhöhe verursachen. Die folgenden Generationen werden die Verantwortlichen für diesen Irrsinn noch verfluchen, werden sie doch für die Folgekosten gradstehen müssen. Nur, dannzumal werden Ogi, Leuenberger & Co. sich längst aus Öffentlichkeit und Politik verabschiedet haben.

Die auto-partei.ch hatte im Nationalrat von Anfang an gewarnt, dass die NEAT niemals finanzierbar sein werde und das Projekt entschieden abgelehnt. Wie es ihrer konsequenten Linie entspricht, forderte sie stattdessen den Bau der zweiten Strassentunnel-Röhre.

Für Rückfragen:
Jürg Scherrer
alt Nationalrat
Präsident auto-partei.ch
Tel.: +41 (0)79 562 5352
E-Mail: juerg.scherrer@auto-partei.ch

Pressemitteilung 343 vom 15.10.2010
Pressemitteilung 343 vom 15.10.2010
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