Polizeistaat auf der Strasse – Ein Erfahrungsbericht!

Polizeistaat auf der Strasse – Ein Erfahrungsbericht!

Als Aussendienstmitarbeiter einer Versicherung vebringe ich einen beachtlichen Teil meines Arbeitstages auf der Strasse. Ich habe somit weit mehr Gelegenheiten dazu, mich von den Missständen im Alltag eines Autofahrers zu vergewissern, als gewisse Politiker, welche mit der Bahn zur Arbeit fahren und meinen, auf den Strassen sei alles in bester Ordnung.

Bei meinen „Autoreisen“ fallen mir vor allem drei Dinge auf:

  1. Viele Autofahrer scheinen ihre Fahrlizenz im Lotto gewonnen zu haben. Dichtes Aufschliessen auch bei schlechten Sicht- und Strassenverhältnissen, das Missachten von Vortritten, sowie allgemein ein eher rücksichtsloses Fahrverhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Geradezu todesmutig erscheinen einem jedoch gewisse Motorrad-, Velofahrer und Fussgänger. Die ersten beiden zeichnen sich durch waghalsige Fahrmanöver aus, die Fussgänger überqueren die Strassen nach dem Motto: „Weder luege no lose, denn sAuto haltet sowieso!“
  2. Teilweise willkürlich scheinende Tempolimiten, schlecht unterhaltene Strassen (Stichwort: Holper-Holper!) und eine Vielzahl von Massnahmen, welche eine kontinuierliche Fahrt und somit ein flüssiges Vorwärtskommen unmöglich machen (so z.B. schwache oder fehlende Beleuchtung an dunklen Strassen, Schwellen, Zickzackspuren, usw.)
  3. Keine Spur von Verkehrspolizisten, welche beispielsweise an neuralgischen Stellen in der Nähe von Fussgängerstreifen das Verhalten von Fussgängern beobachten oder mögliche Vortrittsverstösse ahnden, oder zu nahes Aufschliessen („Drängeln“) ahnden. Das Einzige was im Berufsverkehr noch an Polizeipräsenz vorhanden ist, sind Blitzkasten. Diese findet man jedoch zumeist nicht etwa innerorts, wo sie im Dienste der Verkehrssicherheit stehen, sondern bei Autobahneinfahrten (z.B. Altstetten bei Autobahneinfahrt Richtung Bern-Basel) wo sie im Dienste der Staatskasse alle ablichten, welche zu früh beschleunigen, auch wenn Sicht- und Strassenverhältnisse es zulassen.

Aus diesen 3 Beobachtungen schliesse ich:

  1. Viele Autofahrer sind genervt, weil das Autofahren aufgrund der allgemein staufreundlichen Strassenverhältnisse zur Geduldsprobe verkommt. Nur so lassen sich das ungeduldige Fahrverhalten (Drängeln, Vortritt Missachten, usw.) erklären.
  2. Von einer Verkehrspolizei, welche im Sinne von mehr Verkehrssicherheit Velofahrer oder Fussgänger diszipliniert oder Verkehrsrowdies schnappt, fehlt jede Spur.
  3. Aber wehe dem, der an bestimmten Autobahneinfahrten oder -abschnitten sowie ausserorts ein paar Kilometer zu schnell fährt. Und wehe dem, der nach dem Ausgang – wo das Fehlen von Fussgängern und Velofahrern sowie von Staus eigentlich schon ein Vielfaches an Verkehrssicherheit bedeutet – das Pech hat in eine Polizeikontrolle zu gelangen. Der wird gnadenlos kontrolliert, auch wenn er Schweizer Bürger ist und somit statistisch ein geringes Risiko zu Straftaten hat und sich im Verkehr unauffällig verhalten hat. Die obligate Frage nach allfälligem Alkoholkonsum zeigt, worauf die Polizisten aus sind: Möglichst jemanden zu erwischen, der ein paar Zehntel Promille zuviel hat, damit er – auch wenn er vorsichtiger und anständiger fährt als so mancher nüchterner Rowdie im Berufsverkehr – anschliessend wie ein Schwerverbrecher behandelt werden kann und ein paar hundert bis tausend Franken zahlen muss, auch wenn er niemandem geschadet hat.

Auch wenn jemand aufgrund angelaufener Scheiben ein paar Minuten auf einem Parkplatz den Motor laufen lässt, auf einem leeren Busstreifen kurz anhält (was übrigens erlaubt ist, sofern kein Bus gestört wird) erhält Zurufe von Polizisten, welche nicht als gerechtfertigt sondern als Blossstellen und Massregeln empfunden werden.

So ganz anders verhältnismässig sich die Polizei wenn einmal echte Straftaten und kriminelle Handlungen gemeldet werden, dann ist man desinteressiert und sieht keine Notwendigkeit, die Rolle des Gesetzeshüters zu übernehmen. Erst recht nicht, wenn es sich bei den Straftätern um Ausländer einer gewissen Herkunft handelt.

All das ist jedoch nicht die Schuld der Polizisten, welche sehr wohl anderes tun würden als Autofahrer zu schikanieren, sondern der verantwortlichen Politiker. Denen geht es darum, mittels Bussenterror möglichst viel Geld zu erwirtschaften um sich dann mit Steuersenkungen liebkind beim Bürger zu machen. Polizeieinsätze im Berufsverkehr sind nämlich kostenintensiver und bringen weniger Einnahmen. Dass sie dafür auch mehr Verkehrssicherheit bringen, interessiert die Damen und Herren Politiker nicht.

Vor allem Linke und Grüne können sich sowieso kaum vorstellen, wie jemand aus beruflichen Gründen oder aufgrund Fehlens von Anschlüssen des öffentlichen Verkehrs auf das Auto angewiesen ist. Das Wohl dieser Bürger ist ihnen egal.

Zum Glück gibt es die auto-partei.ch, welche sich als einzige vorbehaltlos für den motorisierten Konsumenten einsetzt, aber auch für mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und gegen die Abzockerei der anständigen Autofahrer!

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