NEIN zur «Güterbahnhof-Initiative»

NEIN zur Staustadt St.Gallen - NEIN zur «Güterbahnhof-Initiative»

NEIN zur Staustadt St.Gallen

Die Volksinitiative, über die im Februar 2016 abgestimmt wird, suggeriert im Titel, dass der Güterbahnhof als lebendiges Areal bestehen bleiben soll. In Tat und Wahrheit geht es nur um die Verhinderung des Autobahnanschlusses.

Die auto-partei.ch Kanton St. Gallen empfiehlt den Stimmbürgern diese Volksinitiative abzulehnen und NEIN zu stimmen:

  • Das Stadtparlament hat diese Initiative auch schon abgelehnt
  • Die Stadt St.Gallen braucht eine zusätzliche Verkehrsinfrastruktur zur Bewältigung des bestehenden Verkehrsaufkommens
  • Die südlichen Wohnquartiere wie Tschudiwies und Riethüsli werden durch den Autobahnanschluss entlastet
  • Der Kreiset wird unterirdisch erstellt und beeinträchtigt den Güterbahnhof in keiner Art und Weise
  • Der Autobahnanschluss führt nicht zu Mehrverkehr, sondern zu einer Abnahme des Verkehrs in den Wohnquartieren
  • Die Befürworter der Initiative wollen mit falschen Argumenten einen «Schutz des Güterbahnhofes» erreichen, wobei es ihnen um nichts anderes geht als um die Verhinderung des unterirdischen Autobahnanschlusses
  • Die Überbauung des Güterbahnhofes wurde von den gleichen Gruppierungen schon 2007 ab-geiehnt. Ein Beitrag, damit sich im Areal des Güterbahnhofes ein «lebendiges Areal» entwickeln könnte, wurde von diesen Kreisen nie geleistet.
  • Auch in Zukunft muss die Chance bestehen, dass im Areal des Güterbahnhofes, welcher in einer Wohn- und Gewerbezone liegt, ein neues Quartier mit einer gemischten Nutzung mit Wohnungen, Gewerbeflächen, Büroräumen und Kulturangeboten entstehen kann. Dies ist gewährleistet, wenn die Initiative abgelehnt wird.

Die auto-partei.ch Kanton St. Gallen befürwortet den Ausbau der N1 auf 3 Tunnelröhren und befürwortet den unterirdischen Autobahnanschluss mittels eines Kreisels im Bereich des Güterbahnhofes. Mit der neuen Zufahrt, ab der Liebegg, direkt zu diesem unterirdischen Kreise! werden die Wohnquartiere entlastet. Wir lehnen die initiative ab und stimmen «Nein».

Stefano Calore, Degersheim SG