Beeindruckender Vortrag von Gemeinderätin Martina Bircher zur Sozialpolitik

Der öffentliche Vortrag der jungen Aarburger Gemeinderätin und Grossrätin Martina Bircher zum Thema „Grenzenlose Zuwanderung und deren Auswirkungen auf unsere Sozialwerke“ hat mich nachhaltig beeindruckt. In sachlicher Art hat sie mit den Tabellen der SKOS und anderen Statistiken und Reglementen aufgezeigt, wie in den Gemeinden unsere Steuergelder ausgegeben werden. Die Ausgabenlast für unsere Sozialwerke steigt wegen den vielen ausländischen Sozialbezügern bedrohlich an. Die Ausländer bilden schon seit zehn Jahren die Mehrheit der Sozialbezüger. Am grössten ist die Belastungdurch anerkannte Flüchtlinge und die Gruppe der Asylanten mit dem Status „vorläufig aufgenommen“. Wenn man diese Strukturen ansieht, muss man geradezu von einer Diskriminierung von uns Schweizern reden. Ältere Arbeitslose, die ausgesteuert werden, erhalten genau gleich viele Sozialgelder, wie alle Ausländer, die nie in die Sozialwerke einbezahlt haben. Zur Beseitigung der grossen  Diskriminierung bei der AHV Ehepaarrente sei dafür kein Geld vorhanden. Die Hälfte der Rentner ist verheiratet, ihre Ehepaarrente ist kleiner als die volle Rente von allen anderen. Diese kleinere Ehepaarrente ist in einer Zeit des alten Eherechtes entstanden und heute ein alter Zopf, der absolut ungerechtfertigt ist. Früher gab es in vielen Kantonen ein Verbot des Konkubinats. Ehefrauen konnten nur Verträge mit der Unterschrift ihres Gatten abschliessen usw. Die Kürzung der AHV-Einzelrente zur Ehepaarrente ist bei unseren heutigen Lebensformen eine reine Diskriminierung. DieZukunftsaussichten für unsere Sozialwerke sind düster. Ein finanzieller Kollaps droht unseren Wohlstand zu vernichten. Den Mittelstand wird es am härtesten treffen.
Marina Bircher hat meine Bewunderung und meinen Dank für ihre Arbeit.

Frank Karli, Murgenthal